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Intimrasur: So rasierst du deine Intimzone

«Intimrasur – ja oder nein?» An dieser Frage scheiden sich nach wie vor die Geister. Wir sagen: Entscheidend ist, wie du dich selbst am wohlsten fühlst. Alle anderen Überlegungen kommen frühestens an zweiter Stelle. Falls du dich dafür entscheidest, deine Bikinzone zu rasieren, haben wir zahlreiche praktische Tipps für dich. Schliesslich möchtest du dabei möglichst schonend vorgehen und Juckreiz oder unangenehme Pickel vermeiden.

Welche Produkte stehen für die Intimrasur zur Auswahl?

Möchtest du deine Schamhaare entfernen, stehen dir diverse Hilfsmittel zur Verfügung. Die Haarentfernung gelingt mit Rasierschaum und Klinge ebenso wie mit Wachs. Auch das Epilieren verspricht ein langanhaltendes und gründliches Ergebnis, ist aber nicht schmerzfrei. Viele entscheiden sich daher für das Schamhaare rasieren. Der Grund: Das Rasieren ist unkompliziert und schnell erledigt. Zudem geht es im Gegensatz zum Waxing oder Sugaring absolut schmerzfrei vonstatten.

Wie verwendest du deinen Rasierer richtig?

Wenn du deine Bikinizone rasieren möchtest, verwendest du am besten einen hochwertigen Rasierer. Sind die Rasierklingen abgenutzt, kann es zu Rasurbrand kommen. Deswegen solltest du unbedingt auf scharfe Klingen achten. So musst du während der Rasur nicht so stark aufdrücken und das Verletzungsrisiko sinkt. Einmalrasierer sind nicht zu empfehlen. Entscheide dich stattdessen für einen Rasierer mit einem beweglichen Kopf, mit dem du alle Stellen gut erreichst. Möchtest du auch den Bereich der Schamlippen rasieren, stellst du dich am besten mit einem Bein auf den Rand der Badewanne. So gelangst du auch an schwer zugängliche Stellen. Die zu rasierenden Hautstellen spannst du am besten zwischen zwei Fingern. So wird die Gefahr, dass du dich schneidest, deutlich minimiert.

 

Ganz wichtig ist zudem, dass du den Rasierer nach jeder Benutzung reinigst. Normalerweise genügt es, ihn unter fliessendem Wasser gründlich abzuspülen. Lass ihn anschliessend gut trocknen, damit Keime keine Chance haben. Möchtest den Rasierer besonders gut desinfizieren, verwende ein wenig Reinigungsalkohol. Spätestens nach zwei Wochen solltest du die Rasierklinge auswechseln, falls du dich täglich rasierst. Ansonsten genügt es, die Klingen alle vier bis sechs Wochen zu erneuern. Übrigens: Wenn du den Rasierer nicht direkt in der Dusche, sondern geschützt im Badezimmerschrank aufbewahrst, bleiben die Klingen länger scharf. Ob du Rasierschaum oder Rasiergel verwendest, bleibt deinen persönlichen Vorlieben überlassen. Rasierschaum hat den Vorteil, dass er die Härchen weicher macht und die Klinge so besser gleiten kann.

Wie bereite ich die Intimrasur vor?

Zur Vorbereitung der Intimrasur reinigst du deinen Intimbereich gründlich mit einer milden Waschlotion. So kannst du Bakterien beseitigen, die für das Entstehen von Entzündungen und Pusteln verantwortlich sind. Ausserdem werden die Härchen so weicher, was das Rasieren deutlich erleichtert. Statt einer milden Waschlotion kannst du auch Wasch-Schaum verwenden, der gleichzeitig den Rasierschaum ersetzt. Mit ausreichend Zeit kannst du deine Haut vor der Rasur auch mit einem sanften Peeling bearbeiten. So werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt und das Ergebnis der Rasur verbessert.

Wenn du dich das erste Mal rasierst, kürzt du die Intimbehaarung am besten mit einer Schere so weit, bis nur noch wenige Millimeter stehen. Denn sind die Haare zu lang, können sie vom Rasierer nicht richtig erfasst werden. Am besten rasierst du dich am Abend vor dem Zubettgehen. So hat die Haut über Nacht die Möglichkeit, sich zu regenerieren. Bevorzugst du das Rasieren am Morgen, trägst du am besten Unterwäsche aus Baumwolle. Sie reizt die empfindliche Haut in der Bikinizone am wenigsten.

Wie oft soll man rasieren?

Das Haarwachstum ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Das Rasieren ist im Gegensatz zum Waxing oder Sugaring eine Haarentfernungsmethode, die du verhältnismässig häufig anwenden musst, wenn die Bikinizone immer schön glatt bleiben soll. Spätestens nach zwei bis drei Tagen zeigen sich bereits die ersten Stoppeln. Möchtest du länger Ruhe haben, entscheidest du dich am besten für die Epilation. Allerdings ist auch diese Methode gerade in der Bikinizone nicht ganz schmerzfrei. Das Rasieren hingegen ist völlig unkompliziert und noch dazu kostengünstig. 

Welche Pflege sollte ich meiner Haut nach der Rasur gönnen?

So vorsichtig du bei der Intimhaarentfernung auch bist: Es kommt immer zu kleinen oberflächlichen Verletzungen der Haut. Sie können sowohl zu eingewachsenen Haaren als auch zu Pickeln und Hautrötungen führen. Aus diesem Grund ist eine umfassende Pflege nach der Intimrasur Pflicht. Zu diesem Zweck eignet sich beispielsweise schützende Salben, wie du sie in der Apotheke findest. Im Handel sind zudem spezielle After-Shave-Lotionen für die intimrasierte Haut erhältlich. Besonders wohltuend wirkt das Gynofit Intimpflege-Öl, das dank seines Milchsäure-Anteils auch noch die pH-Balance unterstützt. Auf stark parfümierte Cremes hingegen verzichtest du am besten nach der Rasur. Auch zu starke Sonneneinstrahlung und Chlorwasser solltest du meiden: Beides kann die beanspruchte Haut zusätzlich reizen.

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