×

Jucken und Brennen im Intimbereich: Das könnt ihr dagegen tun

Wenn es in der Vagina juckt oder ihr ein Brennen beim Wasserlassen verspürt, steckt in den meisten Fällen eine Infektion mit Bakterien oder Viren dahinter. Was ihr gegen die Symptome machen könnt und wann es Zeit ist, einen Arzt aufzusuchen, verrät euch der folgende Artikel.

Was kann ein Jucken und Brennen in der Intimzone auslösen?

In den meisten Fällen wird Jucken im Intimbereich durch eine Infektion ausgelöst. Ein Jucken kann sich aber auch bereits bemerkbar machen, wenn der pH-Wert der Scheide und damit die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht geraten ist. Der normale pH-Wert der Scheide ist sauer und liegt zwischen 3,8 und 4,4. Dieses saure Milieu ist wichtig, um Krankheitserreger aller Art fernzuhalten. Ist der pH-Wert gestört, haben Krankheitserreger wie Bakterien und Viren hingegen leichtes Spiel.

Es gibt aber auch eine Vielzahl anderer Auslöser für eine juckende Scheide, unter anderem:

  • Diabetes
  • Schuppenflechte
  • Erkrankungen der Leber
  • Filzläuse
  • Karzinom in der Vagina

Auch bei der Einnahme von Antibiotika solltet ihr vorsichtig sein. Die Milchsäurebakterien in der Intimzone reagieren auf diese teilweise stark und es kann zu einem Jucken in der Scheide kommen. Ein Brennen kann auch durch äussere Reizungen beim Geschlechtsverkehr oder eine zu trockene Vagina ausgelöst werden.

 

Was hilft gegen Jucken und Brennen im Intimbereich?

Falls das unangenehme Gefühl auf eine aus dem Gleichgewicht geratene Vaginalflora zurückzuführen ist, unterstützt euch Gynofit Milchsäure Vaginal-Gel dabei, den optimalen pH-Wert wiederherzustellen, beispielsweise nach dem Geschlechtsverkehr. Halten das Jucken und das Brennen für längere Zeit an, sucht euren Frauenarzt auf, damit die Ursachen abgeklärt werden. Der Arzt wird eine gynäkologische Untersuchung vornehmen, einen Abstrich machen und auch den pH-Wert eurer Scheide messen. So kann er erkennen, ob die Vaginalflora in Ordnung ist. Mit Hilfe eines Abstriches sind Pilze nachweisbar. Welche Mittel zur Behandlung ausgewählt werden, ist von der jeweiligen Ursache abhängig.

Achtet auf die richtige Intimhygiene

und beachtet folgende Punkte:

  • regelmässiges Wechseln von Unterwäsche und Handtüchern
  • beim Toilettengang immer von vorne nach hinten säubern
  • nasse Badebekleidung sofort ausziehen
  • atmungsaktive Slipeinlagen benutzen
  • keine zu enge Kleidung tragen
  • am besten Unterwäsche aus Baumwolle tragen

 

Beherzigt ihr diese Tipps, könnt ihr das Risiko einer Vaginalinfektion deutlich minimieren.

 

Damit es gar nicht erst zu einem Juckreiz in der Vagina kommt, solltet ihr diesem so gut es geht vorbeugen. Achtet also auf eine ausreichend, aber keinesfalls übertriebene Intimhygiene und verwendet am besten speziell auf den Intimbereich abgestimmte Pflegeprodukte. Sie sorgen dafür, dass die Scheidenflora stabil bleibt. Normale Duschgels und Seifen hingegen können den pH-Wert in der Vagina verändern und damit wiederum ein Auslöser für Infektionen sein.

Made with by MindStudios