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Scheidenpilz: Behandlung und Ursachen

Leidest du an Jucken und Brennen im Genitalbereich oder hast du plötzlich unerklärlichen Ausfluss? Grund dafür könnte ein Scheidenpilz sein. Diese Erkrankung wird in der medizinischen Fachsprache auch als Vaginalmykose bezeichnet und tritt bei Frauen im gebärfähigen Alter recht häufig auf. Hier erfahrt Ihr, was die Auslöser sein können und wie die Behandlung von Scheidenpilz aussieht.

Scheidenpilz: Was ist das überhaupt?

Scheidenpilz ist eine relativ häufig auftretende Pilzinfektion. Sie kann durch den Körperkontakt zwischen zwei Menschen ebenso wie durch verunreinigte Gegenstände übertragen werden. Da es sich um eine ansteckende Krankheit handelt, ist es wichtig, dass der Partner mitbehandelt wird. Leidest du aktuell an Scheidenpilz, solltest du auf Geschlechtsverkehr verzichten. Ist die Behandlung abgeschlossen, benutzt ihr am besten in der folgenden Zeit Kondome, um ein erneutes Auftreten zu verhindern. 

Was viele nicht wissen: Scheidenpilz ist keine Geschlechtskrankheit und entsteht auch nicht durch eine mangelnde Hygiene. Ganz im Gegenteil: Eine übertriebene Scheidenhygiene gilt als einer der bekanntesten Auslöser für die Krankheit. Die Verwendung geeigneter Mittel (wie beispielsweise Gynofit Milde Waschlotion) trägt dazu bei, die Scheidenflora im Gleichgewicht zu halten. Auch Frauen, die viel Stress haben oder an Erkrankungen wie Diabetes leiden, haben ein erhöhtes Risiko, an Scheidenpilz zu erkranken. Weiterhin gelten Schwankungen im Hormonbereich, etwa durch Einnahme der Pille, als einer der Auslöser.

Scheidenpilz

Die bekanntesten Ursachen

Ungeschützter Geschlechtsverkehr ist eine der häufigsten Ursachen für den Vaginalpilz. Sowohl Männer als auch Frauen können an einer Pilzinfektion erkranken; beim Mann wird die Krankheit als Penispilz bezeichnet. Scheidenpilz tritt während der Schwangerschaft besonders häufig auf und sollte dann unbedingt von einem Arzt behandelt werden. In der Regel erfolgt dann die Gabe von Antimykotika über einen Zeitraum von sieben Tagen. Tritt der Scheidenpilz während der letzten vier bis sechs Wochen der Schwangerschaft auf, ist eine rechtzeitige Behandlung besonders wichtig. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Infektion während der Geburt auf das Kind übertragen wird. 

Auch Frauen mit einem schwachen Immunsystem haben ein weitaus höheres Risiko, an einem Scheidenpilz zu erkranken. Der Grund: Das Milieu in der Scheide ist gestört und der Pilz kann sich ungehindert ausbreiten. Vorsicht ist ebenso bei der Einnahme von Antibiotika geboten. Antibiotika können dazu führen, dass die für den Körper wichtigen Milchsäurebakterien in der Scheide entfernt werden. Auch das führt zu einem Ungleichgewicht und die Gefahr einer Pilzinfektion steigt. 

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Scheidenpilz: Diese Symptome sind typisch

In den meisten Fällen äussert sich der Scheidenpilz durch ein Jucken oder Brennen im Genitalbereich. Auch ein meist krümeliger Ausfluss ist keine Seltenheit. Ähnlich wie der normale Ausfluss einer Frau ist auch er geruchlos. Sollte der Ausfluss dagegen unangenehm und leicht fischig riechen, steckt eine bakterielle InfektionBakterielle Vaginose dahinter. Sie sollte unbedingt von einem Frauenarzt behandelt werden. Ist die Harnröhre befallen, kann es zusätzlich zu Schmerzen beim Wasserlassen und beim Geschlechtsverkehr kommen. 

 

Folgende weitere Symptome sind bei der Erkrankung Scheidenpilz typisch:

  • eine leichte Schwellung der Schamlippen
  • Hautrisse am Eingang der Scheide
  • Wundsein im Bereich des Scheideneingangs

Scheidenpilz: Behandlung und ihre Dauer

Die vaginale Pilzinfektion lässt sich in der Regel recht gut mit rezeptfrei erhältlichen Salben oder Gels behandeln. So kannst du beispielsweise Gynofit Milchsäure Vaginalgel sowohl zur Vorbeugung als auch zur kurzzeitigen Scheidenpilz-Behandlung einsetzen. Sechs bis zwölf Tage reichen häufig aus, um die Symptome zu lindern. Sollte sich keine Besserung einstellen, empfiehlt sich ein Besuch beim Frauenarzt, der dir vermutlich sogenannte Antimykotika verschreiben wird. Das sind Medikamente, die gegen Pilze besonders wirksam sind, beispielsweise Scheidenzäpfchen oder Vaginaltabletten.

Zusätzlich zu diesen vorgenannten Behandlungsmethoden gibt es einige Massnahmen, die du bei einer Scheidenpilzinfektion unterstützend ergreifen kannst. Während der akuten Phase ist es wichtig, die betroffenen Stellen regelmässig einzufetten. Reinige deinen Intimbereich am besten mit einer ph-neutralen Waschlotion. Auch luftdurchlässige Unterwäsche hat sich in der Praxis bewährt. Pilze fühlen sich in einem feuchten und warmen Klima am wohlsten; mit entsprechender Unterwäsche kannst du das recht gut beeinflussen. Achte insgesamt verstärkt auf Hygiene und wechsle deine Handtücher am besten täglich.

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