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Wie sieht Scheidenpilz aus?

Bei einer Pilzinfektion der Scheide sind Haut und Schleimhaut in vielen Fällen geschwollen, gerötet und rissig. Charakteristisch sind ebenso weisse Beläge auf der Schleimhaut im Inneren der Scheide. Häufig ist zudem ein weisslich-gelber Ausfluss aus der Scheide erkennbar. Er ist leicht krümelig und kann geronnener Milch ähnlich sein.

Was sind typische Symptome für den Vaginalpilz?

Neben dem oben genannten charakteristischen Aussehen gibt es noch weitere klassische Scheidenpilz-Symptome. Ganz typisch sind zum Beispiel ein Jucken und Brennen sowie Schmerzen beim Wasserlassen. Dann sind auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr keine Seltenheit. Einige Tage vor der Regelblutung können sich die vorgenannten Symptome verstärken. Es muss allerdings nicht sein, dass diese Symptome besonders heftig auftreten. In einigen Fällen verläuft die Erkrankung sogar völlig unbemerkt und beschwerdefrei.

Frauen im gebärfähigen Alter leiden besonders häufig am Scheidenpilz. Vorsicht ist geboten, wenn man mehrmals im Jahr am Vaginalpilz erkrankt oder das Immunsystem generell geschwächt ist. Dann kann sich die Infektion ausweiten. Bei schwangeren Frauen ist eine rasche Behandlung ebenfalls notwendig, denn der Scheidenpilz erhöht das Risiko für Fehl- oder Frühgeburten. Auch kann sich das Kind bei der Geburt mit der Infektion anstecken.

Scheidenpilz:

Wie erfolgt die Behandlung?

Der Vaginalpilz wird durch Hefepilze ausgelöst, die sich in der Scheide vermehrt und eine Entzündung ausgelöst haben. Das ist der grundlegende Unterschied zur bakteriellen Vaginose: Diese wird nicht durch Hefepilze, sondern durch Bakterien hervorgerufen. Einige Frauen gehören zur Risikogruppe und sind für eine Pilzinfektion der Scheide besonders anfällig. Das betrifft Frauen in der Schwangerschaft ebenso wie bei Einnahme bestimmter Medikamente. Auch wenn euer Immunsystem geschwächt ist, seid ihr stärker gefährdet. Eine Behandlung kann auf verschiedenen Wegen erfolgen.

Tabletten haben sich bei einem Scheidenpilz ebenso bewährt wie Salben, Zäpfchen oder Gynofit Milchsäure Vaginal-Gel, das auch zur Vorbeugung eingesetzt werden kann. Die Behandlung ist nicht von langer Dauer: Es genügen durchschnittlich fünf Tage, bis sich die Beschwerden bessern. Grundsätzlich tritt ein Vaginalpilz häufig dann auf, wenn die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht geraten ist. Während der Schwangerschaft zum Beispiel ist der Östrogenspiegel besonders hoch. Das bewirkt, dass sich die Scheidenflora verändert und so eine Pilzinfektion begünstigt wird. Gleiches gilt bei Einnahme der Antibabypille; auch sie verändert den Hormonhaushalt.

Milchsäure Vaginal-Gel

Könnt ihr einem Scheidenpilz vorbeugen?

Der Vaginalpilz kann jede Frau treffen. Es gibt jedoch einige bekannte Risikofaktoren, welche eine Pilzinfektion nachweislich begünstigen. Dazu zählt zum Beispiel die Einnahme von Antibiotika. Deswegen sollten diese Medikamente nur eingenommen werden, wenn es wirklich erforderlich ist. Auch bestimmte Krankheiten, zum Beispiel Diabetes, können einen Scheidenpilz begünstigen. Vermeide weiterhin zu viel Stress ebenso wie eine übertriebene Intimhygiene. Verzichte auf alles, was die natürliche Scheidenflora aus dem Gleichgewicht bringen kann.

Eng anliegende Kleidung sowie luftundurchlässige Binden und Slipeinlagen begünstigen eine Pilzinfektion ebenso. Auch besteht die Möglichkeit, sich mit dem Scheidenpilz anzustecken. Wenn du zum Beispiel Geschlechtsverkehr mit einem Mann hast, der an einer Pilzinfektion der Eichel leidet, kannst du dich anstecken. Mit der Verwendung eines Kondomes kannst du dich vor einer Ansteckung schützen. Infektionen durch Scheidenpilze sind nach bakteriellen Infektionen der zweithäufigste Grund für Scheidenentzündungen. Etwa 75 von 100 Frauen sind mindestens einmal in ihrem Leben von dem Vaginalpilz betroffen.

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