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Veränderung Vagina Alter

So verändert sich die Vagina mit dem Alter

Die Vagina macht im Laufe unseres Lebens einige Veränderungen durch. Aber wie unterscheidet sich die Vagina einer 20-jährigen Frau von der einer 40-jährigen? Und weshalb ist das überhaupt so?

Veränderung durch die Menopause

Mit 20 ist die Vagina sehr gut durchblutet, was man schon mit blossem Auge aufgrund des vollen Aussehens gut erkennen kann. Im Laufe der Jahre aber ändert sich vor allem das Erscheinungsbild der äusseren Schamlippen: Sie werden deutlich schmaler. Auch passiert es bei den meisten Frauen, dass sich die inneren Schamlippen farblich verändern und dunkler werden. Kein Grund zur Sorge, denn das ist ganz normal. Die äussere Veränderung der Schamlippe ist nicht das einzige, was ihr im Lauf der Zeit feststellen werdet. Je älter man wird, desto weniger feucht ist die Vagina. Diese Scheidentrockenheit kann zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen. Schuld daran ist der deutlich sinkende Östrogenspiegel.

Vorbeugung von Blasenschwäche?

Mit Beckenbodengymnastik!

Ab etwa Mitte 40 stellt sich der Körper dann auf die Menopause ein, die bei den meisten Frauen im Alter zwischen 50 und 52 Jahren beginnt. Das bedeutet, dass Regelblutungen immer unregelmässiger werden und schliesslich ganz ausbleiben. Ähnlich wie der Körper verändert sich nun auch die Vagina. Das Alter der Vagina ist ihr nun anzusehen und die umgebenden Muskeln und Sehnen werden deutlich schwächer. Um sie zu stärken und einer Blasenschwäche im Alter vorzubeugen, empfehlen wir regelmässige Beckenbodengymnastik. Das Gute dabei: Ein trainierter Beckenboden hilft nicht nur vorbeugend gegen eine Blasenschwäche, sondern kann auch euer Liebesleben auffrischen. Ihr werdet sehen, dass ihr deutlich empfindsamer werdet.

Smartball Duo + Smart-Gel

Mit Scheidentrockenheit haben viele Frauen ab einem bestimmten Alter zu kämpfen. Die Vagina und die Klitoris werden weniger durchblutet und die Produktion von Scheidensekret verringert sich. Gegen die Scheidentrockenheit in den Wechseljahren helfen speziell auf den Intimbereich abgestimmte Pflegeprodukte wie das Gynofit Vaginal-Gel zur Befeuchtung

Was eine Schwangerschaft für einen Körper bedeutet, müssen wir euch sicher nicht erklären. Allein eure Gebärmutter muss sich zunächst extrem dehnen, um sich dann nach der Geburt wieder auf ihre ursprüngliche Grösse zurückzubilden. Auch für die Vagina ist eine Geburt Stress pur. Nicht umsonst entscheidet sich mittlerweile etwa ein Drittel aller Frauen für einen Kaiserschnitt.

Dabei ist die Sorge vieler Frauen unbegründet, die Vagina könnte mit einer Geburt dauerhaft gedehnt werden. Sie ist so elastisch, dass sie sich automatisch wieder zusammenzieht. Ab Mitte 40 kann es natürlich sein, dass die Schamlippen insgesamt schlaffer wirken. Auch das ist ein ganz normaler Prozess. 

Die Vagina nach den Wechseljahren

Veränderungen der Vagina machen sich besonders in den Wechseljahren deutlich bemerkbar. Neben den äusseren Anzeichen ändert sich auch der ph-Wert. Grund ist der Östrogenspiegel, der während und nach den Wechseljahren rapide absinkt. Deswegen gerät der Säure-Basen-Haushalt in der Vagina durcheinander. Die Folgen können sich vielfältig darstellen. Einerseits werden die Scheidenwände dünner, auf der anderen Seite erhöht sich auch die Tendenz zu Scheidentrockenheit. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, ein unangenehmer Juckreiz und Rötungen können die Folge sein. Ausserdem steigt die Gefahr von Infektionen, wie bakterielle Vaginose oder Scheidenpilz.

Auch die Durchblutung von Vagina und Schamlippen lässt nach den Wechseljahren merklich nach. Da nicht mehr so viel Scheidensekret produziert wird, kommt es zur Scheidentrockenheit. Die Folge: Man hat vermutlich nicht mehr so oft wie sonst Lust auf Sex haben und braucht länger, um zum Orgasmus zu kommen. Ein Gleitgel kann helfen, falls starke Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auftreten. Zu guter Letzt: Bedingt durch den Rückgang von Östrogen wirst du vermutlich auch feststellen, dass deine Schambehaarung dünner wird.

Fazit: Wie unser Körper verändert sich auch die Vagina im Laufe der Jahre deutlich. Diese Veränderungen sind ganz normal und kein Grund zur Sorge. Wir sind und bleiben schön, jede auf ihre eigene, individuelle Art. Und wir haben jedes Recht, uns nicht nur selbst zu akzeptieren, sondern stolz auf uns zu sein.

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